Studienprogramm

Der B.A.-Studiengang verbindet eine vollwertige Bachelor-Ausbildung in Philosophie (40 SWS/90 ECTS Punkte) mit soliden Grundkenntnissen verschiedener Sparten der Kognitions- und Neurowissenschaften (ca. 28 SWS/62 ECTS Punkte).

In der Philosophie liegt der Schwerpunkt auf der Theoretischen Philosophie, insbesondere der Philosophie des Geistes und der Wissenschaftstheorie. Dies schlägt sich in drei Pflichtmodulen und einem Wahlpflichtmodul in diesem Bereich nieder. Die Praktische Philosophie wird durch ein Pflichtmodul und ein Wahlpflichtmodul in Angewandter Ethik abgedeckt. Ergänzend kommt ein Wahlpflichtmodul in Kulturphilosophie hinzu. Im Bereich der Neurowissenschaften besteht die Ausbildung zu Beginn in einer Kombination aus Einführungsveranstaltungen aus Psychologie und Neurobiologie. Im späteren Verlauf des B.A.-Studiums kommen Veranstaltungen aus Informatik und Theoretischer Neurowissenschaft hinzu. Ergänzt wird die Fachausbildung durch ein mathematisch-statistisches Methodenmodul.

Ein Optionaler Bereich ermöglicht den Studierenden, breiteren Interessen nachzugehen, wie z.B. Veranstaltungen anderer Fächer zu besuchen oder eine Sprache zu lernen, aber auch einige zusätzliche Veranstaltungen aus der Psychologie sind im Rahmen des Optionalen Bereichs belegbar. Darüber hinaus sind die Studierenden dazu verpflichtet, ein achtwöchiges Praktikum zu absolvieren, das der beruflichen Orientierung dient. Für Studierende, die die Absicht haben, zum Master den Übergang in die Neurowissenschaft zu versuchen, werden auch entsprechende Laborpraktika anerkannt.

Abgeschlossen wird das Studium durch das Verfassen und die mündliche Verteidigung einer Bachelor-Arbeit. Studierende werden dazu ermutigt, interdisziplinäre Arbeiten zu verfassen, aber Arbeiten, die nur einem der im Studium abgedeckten Bereiche zuzuordnen sind, werden ebenfalls anerkannt. Studierende, die eine rein empirische BA-Arbeit schreiben wollen, müssen einen Betreuer aus dem entsprechenden Fachbereich finden. Hier kommt es z.B. regelmäßig zu Kooperationen mit Wissenschaftlern vom Leibniz-Institut für Neurowissenschaft.

 

Letzte Änderung: 19.08.2019 - Ansprechpartner: Dr. Carlos Zednik